Archiv für Dezember 2009

Italo Amerikaner

Sonntag, 27. Dezember 2009

Das Thema der Woche vom 4.01.10 heisst Italo Amerikaner

Stefani Germanotta alias Lady Gaga, Gwen Stefani, Madonna Louise Ciccone alias Madonna, John Travolta (Schauspieler: Grease, Saturday Night Fever, …), Martin Scorsese (Filmregisseur: Departed, Aviator, …) oder Robert de Niro (Schauspieler: Hide and Seek, Godsend, …) – die Liste liesse sich beliebig verlängern, wurden als Kinder italo-amerikanischer Eltern geboren.
Man sagt Italo-Amerikanern spezifische musikalische Begabungen zu. Lady Gaga und Madonna sind gute Klavierspielerinnen, wobei Madonna mit einem IQ von 140 vermutlich sogar zu den Hochbegabten gezählt werden darf. Gwen Stefani wurde mit 17 Jahren Leadsängerin der Girl Group No Doubt (ihr Bruder zeichnet übrigens für The Simpsons.
Wen wunderts, sind die beiden wichtigsten Idole von Lady Gaga Freddy Mercury und David Bowie. Die beiden passten wunderbar zu ihrer “bourlesquen” Vergangenheit. Neben vielem waren respektive sind die drei auch ausserordentlich begabte, sogenannte “Rampensäue”. Will heissen extrem extrovertiert. Aktuell schreiben sich die Blogger die Finger wund, ob Lady Gaga eine sogenannte Hermaphrodite ist. Beweise sollen ein Video aus einem Konzert in Glastonbury und entsprechende Bilder liefern. Ob’s stimmt oder nicht ist vermutlich weit weniger wichtig als die Geschichte vielmehr der Publicity dient. Hoffentlich vergisst man bei Mercury, Madonna, Jackson und eben auch Lady Gaga nie, dass sie vorallem einmal auf irgend eine Art sehr begabt sind.

Geschützt: Schuelsilvester 2009

Donnerstag, 24. Dezember 2009

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Von (zu vielen) Noten

Montag, 14. Dezember 2009

Das Thema der Woche vom 14.12.09 heisst von (zu vielen) Noten
(Als Einstieg zum Thema schauen wir uns die gleichnamige Szene aus dem Film Amadeus an)

Musik kann entweder im Moment entstehen (Improvisation) und wieder vergessen werden – oder aufgeschrieben und jederzeit an jedem Ort wiedergegeben werden. Sobald die Töne aufgeschrieben werden, heissen Sie nicht mehr Töne, sondern Noten. Töne, und damit auch die Noten, haben 3 wesentliche Parameter: die Tonhöhe, die Tonlänge und die Tonstärke. Die ersten beiden können aufgeschrieben werden, die Tonstärke muss beschrieben werden (wobei die Tonstärke natürlich vom jeweiligen Instrument abhängig ist). Noten werden in ein 5-Liniensystem eingeschrieben (siehe unten), wobei die hohen Töne eher oben, die tiefen eher unten eingeschrieben werden. Weil ein 5-Liniensystem nicht alle Töne (z.B. eines Klaviers) aufzunehmen vermag, werden sie in 2 oder noch mehr Systeme mit verschiedenen Schlüsseln eingeschrieben. Die beiden wesentlichen Schlüssel heissen G- oder Violinschlüssel für die hohen, und F- oder Bassschlüssel für die tiefen Töne.

Die Länge einer Note ist wie jede andere Geschwindigkeitsangabe verhältnismässig, im Vergleich zu anderen Tonlängen aber absolut. Das heisst, eine ganze Note kann eine halbe Sekunde oder eine Stunde dauern. Wenn aber eine ganze Note eine Stunde dauert, dauert eine halbe Note genau eine halbe Stunde, eine Viertelnote eine Viertelstunde usw. Im täglichen Gebrauch gibt es Ganze, Halbe, Viertel, Achtel, 16-tel und 32-stel Noten.

notensystem-6a

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Diese Töne oder Noten heissen Stammtöne.
Von den alterierten Tönen ein ander Mal.

Mikrofon

Montag, 7. Dezember 2009

Das Thema der Woche vom 07.12.09 heisst Mikrofon

Live-Auftritte von Rihanna & Co finden meistens in grösseren Räumen mit entsprechend 10, 20 oder gar 30 Tausend Leute statt – zumindest wird uns dies in den entsprechenden Clips vorgegaukelt. Grosse Räume sind akustisch sehr, sehr schwierig zu beschallen. Einerseits sind die Drücke aus den Lautsprechern dem grossen Raum entsprechend gross und die möglichst grosse Distanz zu den Boxen gesundheitlich unabdingbar. Andererseits sind die SängerInnen darauf angewiesen, möglichst nah das zu hören, was sie von sich geben. Sind die Boxen zu weit weg, werden sogenannte Monitorboxen eingerichtet. Diese sind nicht aufs Publikum, sondern auf die SängerInnen gerichtet. Deren Steuerung ist wegen der Rückkopplungen gefürchtet. Abhilfe schafft das In Ear Monitoring. Nachteilig am In Ear Monitoring ist allerdings der veränderte Raumeindruck für die SängerInnen, da sich der Klangeindruck bei Bewegung oder Drehung nicht verändert. Dieses kann im Extremfall zu Orientierungsschwierigkeiten führen, welche sich ähnlich Schwindelanfällen verhalten.

Einsatz Mikrofon:
Rihanna
und ihre Verantwortlichen auf und hinter der Bühne scheuen sich nicht, sich um all diese physikalischen Voraussetzungen zu foutieren und ihr ein Mikrofon zu geben respektive nicht wegzunehmen.

Anders als bei Studioaufnahmen, welche keine Rücksicht auf das optische Auftreten nehmen müssen und heute overdub aufgenommen werden, entscheiden sich Rihanna & Co immer wieder für oder wider ein Mikrofon, unabhängig davon, ob dieses überhaupt in Funktion ist oder nicht.